Allgemeine Geschäftsbedingungen „Kitesurfen am Darß“

1. Geltungsbereich

Die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden AGB) gelten für alle Angebote der mobilen Kitesurfschule "Kitesurfen am Darß" (im Folgenden Verwenderin genannt) sowie für alle Vereinbarungen und die gesamte Geschäftsbeziehung und Vertragsabwicklung zwischen der Verwenderin und ihren Kunden. Abweichende Vereinbarungen sind nur dann verbindlich, wenn sie von der Verwenderin vorab schriftlich bestätigt werden. Alle Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Mündliche Abreden haben keine Gültigkeit. Diese Bestimmung der Schriftform gilt für alle in diesen AGB aufgeführten Fälle.

2.Kursgebühren

Die für den jeweils gebuchten Kurs zu entrichtende Gebühr ergibt sich aus den jeweils gültigen auf der Internetseite der Verwenderin eingestellten Preislisten.

3. Bezahlung / Fälligkeit

Mit Kursbuchung ist das gesamte vereinbarte Entgelt sofort und ohne Abzüge zur Zahlung fällig. Die Anmeldung wird durch die Verwenderin nach Eingang der Zahlung bestätigt. Vor Kursbeginn wird die Anmeldung nochmals in Schriftform festgehalten. Die Zahlung ist per Kreditkarte oder per Überweisung bei der Kursbuchung auf das Firmenkonto der Verwenderin , oder per Paypal auf das Paypalkonto der Verwenderin (info@kitesurfen-am-darss.de) zu leisten.

Firmenkonto:

4. Anmeldung und Buchung

Die Anmeldung zu den angebotenen Dienstleistungen bedarf der Schriftform. Zur Teilnahme an den Kitesurfkursen können im Vorfeld über das Buchungsportal auf unserer Internetseite oder vor Ort die verbindliche Buchung von Kursplätzen nach Verfügbarkeit zu festgesetzten Terminen vorgenommen werden. Anfragen und Absprachen zu Kursen per Telefon oder E-mail bleiben unverbindlich bis zur endgültigen Buchung und vollständigen Zahlung der Kursgebühr.

Zur Anmeldung von Minderjährigen ist die schriftliche Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s) erforderlich.

5. Aufklärungs-  und Mitwirkungspflichten des Kunden

Teilnahmeberechtigt ist jede Person, die weder gesundheitlich noch konditionell beeinträchtigt ist, den Kite- oder Motorbootsport sowie auch die Nutzung des NSG ohne Gefahr für sich und andere auszuüben. Voraussetzung für die Teilnahme an den Kursangeboten der Verwenderin ist die Fähigkeit, mindestens 15 Minuten im offenen Wasser ohne Hilfsmittel frei schwimmen zu können.

Der Teilnehmer ist bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen verpflichtet, alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und den evtl. entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten.

Den Anordnungen der Polizei, der Küstenwache oder ähnlichen Institutionen und der Verwenderin ist während der Kursdauer unbedingt Folge zu leisten.

6. Sicherheit/ Durchführungsbedingungen

Den Anweisungen des Ausbilders ist Folge zu leisten.

Mit der Anmeldung wird dem Ausbilder fachliche Weisungsbefugniss erteilt.

Teilnehmer, die einen Kurs nachhaltig stören, sich vertragswidrig verhalten oder sich und andere vorsätzlich gefährden, können von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen werden.

7. Haftung des Kunden und Schäden an Kursmaterialien

Der Kunde haftet der Verwenderin:

a. bei fahrlässiger oder mutwilliger Beschädigung oder Zerstörung

b. bei Missbrauch

In diesen Fällen kann die Verwenderin Schadenersatz im Rahmen der gesetzlichen Regelungen verlangen.

Es wird angeraten, eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen, welche eventuelle Schäden im Wassersportbereich abdeckt. Zum Beispiel das "Safety Tool" des VDWS. Bzgl. des Leistungsumfangs wird auf die Unterlagen des Anbieters verwiesen.


8. Ausschluss von angebotenen Dienstleistungen

Bei Verstoß gegen die Vertragsbedingungen hat die Verwenderin das Recht, den Kunden von der Kursteilnahme auszuschließen. Rückforderungen sind in diesem Falle ausgeschlossen. Die außerordentlichen Kündigungsrechte der Parteien nach den gesetzlichen Bestimmungen bleiben hiervon unberührt.

 

9. Haftung der Wassersportschule

Die Verwenderin haftet für die gewissenhafte Lehrgangs- und Veranstaltungsvorbereitung, die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger, die Richtigkeit der Kursausschreibung und die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung sowie für die gewissenhafte Durchführung der Inspektion zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft des Wassersportmaterials und des NSG´s. Der Kunde ist seinerseits gleichwohl verpflichtet, ihm überlassene Materialien vor Fahrtantritt zu überprüfen und alle ihm überlassenen Materialien nach den Regeln guter Seemannschaft zu behandeln und zu führen (vgl.o. Ziffer 7). Eine Haftung für leicht fahrlässiges Verhalten vertraglicher und deliktischer Art bzgl. Sachschäden wird von der Verwenderin ausgeschlossen. Die Teilnahme am Unterricht/den Maßnahmen erfolgt auf eigene Gefahr. Des Weiteren haften Eltern für ihre Kinder. Die Verwenderin übernimmt keine Haftung für Schäden, die von anderen Kunden verursacht werden. Der Kunde stellt die Verwenderin von Schadenersatzansprüchen anderer Kunden oder Dritter für vom Kunden verursachte Schäden frei. Für Wertsachen, Wertgegenstände und Garderobe wird keine Haftung übernommen. Der Kunde ist über die Surfschule weder kranken-, unfall- noch haftpflichtversichert. Bei selbst- und fremdverursachten Schäden trifft den Teilnehmer/Mieter eine Anzeigepflicht.

10. Rücktritts- und Stornierungsbedingungen

Ein Rücktritt vom Vertrag ist schriftlich zu erklären.

Erfolgt der Rücktritt vor Kursbeginn, sind (in Abweichung zu § 346 Abs. 1 BGB) als Schadensersatz für geleistete Aufwendungen und als Ausgleich für entgangenen Gewinn (unter Anrechnung der ersparten Aufwendungen) der Verwenderin Beiträge in Abhängigkeit zum Zeitpunkt des Rücktritts zu leisten.

Erfolgt der Rücktritt bis zu 4 Wochen vor Kursbeginn, wird die gesamte Kursgebühr gutgeschrieben und erstattet.

Erfolgt der Rücktritt innerhalb von 4 Wochen, wird eine Stornogebühr von 25% des vereinbarten Entgeltes fällig.

Bei Rücktritt innerhalb einer Woche vor Kursbeginn, wird eine Stornogebühr von 50% des vereinbarten Entgeltes fällig.

Bei Rücktritt innerhalb von 2 Tagen vor Kursbeginn, wird eine Stornogebühr von 100% des vereinbarten Entgeldes fällig.

Die Verwenderin ist hier zur Verrechnung geleisteter Zahlungen berechtigt.

Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung wird empfohlen um einen Rücktritt vom Vertrag auf Grund von Krankheit, Unfall oder Ähnlichem und damit verbundener Zahlung von Stornogebühren abzusichern.

Der Kunde kann der Verwenderin im Falle eines Rücktrittes innerhalb von drei Wochen vor Kursbeginn einen Ersatzteilnehmer benennen. Die Verwenderin wird diesen akzeptieren, sofern dieser die vereinbarungsgemäß geschuldete Zahlung leistet und die gesetzlichen bzw. gesundheitlichen Mindestanforderungen für eine Teilnahme erfüllt. Ein Abweisungsrecht der Verwenderin im Hinblick auf Ersatzteilnehmer aus wichtigem Grunde (z.B. mangelnde Eignung) bleibt hiervon unberührt.  

Wird nach Kursbeginn erkennbar, dass der Kursteilnehmer entgegen Weisungen der Verwenderin oder Dritter im Sinne von Ziffer 5 und/oder 6 dieser AGB handelt, kann die Vermieterin ebenfalls vom Vertrag zurücktreten und die gesamte Gebühr einbehalten.
Bei mangelnder Teilnehmerzahl behält sich die Verwenderin vor, statt den Kurs abzusagen die zu leistende Kursstundenanzahl anzupassen. Bei nur einem Teilnehmer im Kurs werden mindestens 50% der gebuchten Stunden absolviert gerechtfertigt durch das verbesserten Betreuungsverhältnisses. Anspruch auf Rückzahlung von Kursgebühren besteht in diesem Falle nicht.

 

Besonderheit bezüglich Corona/COVID 19:

Bei

  • einem Lockdown im Heimatkreis (z. B. ein Landkreis = Risikogebiet)

  • einer angeordneten Quarantäne des Kursteilnehmers durch eine Behörde.

  • einer Reisewarnung/Sperrung für/der Region Fischland-Darß

ist eine Stornierung des gebuchten Kurses oder Umbuchung kostenfrei möglich. 

 

11. Kursausfall

Wird die Durchführung des Kurses infolge höherer Gewalt, behördlichen Maßnahmen, oder sonstiger, von der Verwenderin nicht zu vertretender Umstände unmöglich, kann der Kunde hieraus weder Schadenersatzansprüche, noch ein Rücktrittsrecht herleiten. Bisher bezahlte Gebühren werden in solch einem Fall zinslos zurückerstattet.

Die Verwenderin behält sich das Recht vor, ohne Einhaltung einer Frist vom Vertrage zurückzutreten, wenn die Mindestteilnehmerzahl des jeweiligen Wassersportkurses nicht erreicht wird, der Kurs auf Grund von Erkrankung der Lehrkraft oder widrigen Wind- und Wetterbedingungen ausfallen muss. Gleiches gilt im Falle höherer Gewalt oder bei Zerstörung der Wassersportausrüstung durch Kollisionen oder Vandalismus. Bereits gebuchte Kurse können in diesem Fall entweder auf einen anderen Termin umgebucht werden oder es erfolgt eine vollständige Rückzahlung der Kursgebühren abzüglich der Vergütung bereits geleisteter Dienstleistung seitens der Verwenderin im Rahmen der Kursbuchung.

Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

12. Verkehrssicherungspflichten der Verwenderin

Für die Wasserflächen, öffentliche Straßen, Plätze usw. wird keine Haftung übernommen.

13. Covid 19/Corona

Der Kunde bestätigt, dass er keinen Kontakt mit Covid 19/Corona- Infizierten hatte und nicht unter typischen Covid 19/Corona Symptomen leidet.

 

14. Salvatorische Klausel

Die Unwirksamkeit einzelner Bestandteile hat nicht die Unwirksamkeit der gesamten AGB zur Folge. Die Vertragsparteien verpflichten sich, eine etwa ungültige Bestimmung nach Möglichkeit durch eine dem mutmaßlichen Willen entsprechende Klausel zu ersetzen.

 

15. Anbieterkennzeichnung

Kitesurfen am Darß

Inhaber:Jörg Prietzel

Glasewaldstr. 16

01277 Dresden

Handy: 0176/42096765

Email: info@kitesurfen-am-darss.de

(Stand 01.02.2021)